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Beim Kosten senken Kosten sparen

Warum gibt es Unternehmen? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Zu welcher Antwort sind Sie gelangt? Eine Antwort ist die Senkung von Transaktionskosten (eine kurze Einführung in die Transaktionskostentheorie finden Sie am Ende des Artikels). Unternehmen sollen optimal unter Knappheit der Ressourcen mit den Gütern „wirtschaften“. In der Praxis tauchen dabei jedoch einige Probleme auf. In den Unternehmen sind Strukturen entstanden, die in dynamischen Zeiten keine Transaktionskosten mehr senken, sondern verursachen. Es haben sich interne Märkte entwickelt, die über die Hierarchien hinweg nur langsam mit dem Markt „außen“ mithalten können.

Das Controlling z.B. sollte beim Transaktionskostensparen behilflich sein und  Informationen liefern, die bei den Entscheidungen und der Koordination der knappen Güter hilfreich sind. Für einen besseren Umgang mit diesen knappen Gütern wurden Budgets eingeführt, die koordinieren und zum Sparen anregen sollen. Dieser Prozess dauert jedoch einige Wochen und kostet dem Unternehmen eine Unsumme Geld. Kostenersparnis?

Auch die Mitarbeiterführung sollte zur Senkung der Transaktionskosten beitragen. Jedoch zeigen aktuelle Studien immer wieder, wie demotiviert die Mitarbeiter sind. Innere Kündigung (dadurch mangelnde Kreativität, Einsatzbereitschaft, Leistung…), Mobbing und die dadurch verursachten Krankheitstage kosten jedoch dem Unternehmen wiederum eine Menge Geld. Kostenersparnis?

Sie erkennen ihr Unternehmen hier selbst? Noch können Sie es ändern! Überdenken Sie den Umgang mit Mitarbeitern und Ihre Steuerungsprozesse! Da liegt das wahre Sparpotential.

Kurze Zusammenfassung Transaktionskostentheorie:

Den Begriff der Transaktionskosten prägte erst Arrow in dem er „[…] transaction costs are costs of running the economic system.“ definierte. Auf diese Definition greift auch Williamson zurück. Hauptaugenmerk der Transaktionskostentheorie von Williamson liegt in der Vermeidung von Verschwendung und Steigerung der Effizienz. Optional stehen für die Abwicklung von Transaktionen Märkte oder Hierarchien zur Verfügung. Unabhängig der gewählten Möglichkeit entstehen Transaktionskosten, die es zu minimieren gilt. Diese umfassen, nachdem die Organisation als ein Nexus von Verträgen angesehen wird, aus ex ante Transaktionskosten und ex post Transaktionskosten (Kosten für Entwurf, Verhandlungen und Absicherung des Vertrages). Im Mittelpunkt stellt die Transaktionskostentheorie somit das Vertragsproblem als Problem ökonomischer Organisationen. Für diese Vertragsabschlüsse werden den Akteuren beschränkte Rationalität und Opportunismus zugrunde gelegt, die in den einzelnen Phasen Transaktionskosten auftreten lassen. Zur Reduktion dieser Transaktionskosten durch das Verhalten der Akteure sind nicht nur ex ante Anreizmechanismen, sondern vor allem auch Beherrschungs- und Überwachungssysteme zur Stützung des Vertrages ex post notwendig.

Literatur:

Arrow, K.J. (1969): “ The Organization of Economic Activity : Issues Pertinent to the Choice of Market versus Non-market Allocation ”, in: Joint Economic Committee of Congress. Jg. S. 1-16.

Williamson, O.E. (1986): Economic organization: Firms, markets, and policy control, Wheatsheaf, Brighton.

Williamson, O.E. (1975): Markets and Hierarchies : Analysis and Antitrust Implications, Free Press, New York.

Williamson, O.E. (1990): Die ökonomischen Institutionen des Kapitalismus. Unternehmen, Märkte, Kooperationen, Mohr, Tübingen.

Williamson, O.E. (1996): Transaktionskostenökonomik, 2. Aufl., LIT, Hamburg.

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Planung und Budgetierung im Non-Profit und im Profit Sector

Der neue Band 3 der wissenschaftlichen Schriftenreihe von Bärbel Held, Alexander Herzner und Norman Sowada ist bei der Steinbeis-Edition erschienen: Planung und Budgetierung im Non-Profit und im Profit SectorBuch Front

Zum Inhalt:

„The budgeting process as it currently stands at most companies does exactly what you´d never want. It hides growth opportunities. It promotes bad behavior – especially when market conditions change midstream and people still try to ´make the number´. And it has an uncanny way of sucking the energy and fun out of an organization.“ (Welsh, Jack: Business Week, 26. Juni 2006)

Wird in Profit-Unternehmen vor allem kritisiert, dass der hohe jährliche Ressourcenaufwand für die Durchführung der Budgetplanung in keinem Verhältnis zum tatsächlich erzeugten Nutzen steht, nehmen Planung und Budgetierung im Public Sector noch immer eine vernachlässigte Rolle ein.

Im vorliegenden Band 3 der wissenschaftlichen Schriftenreihe werden beide Seiten beleuchtet. Am Beispiel einer Kommune werden Budgetierungsver- fahren analysiert, die sich im Rahmen der operativen Haushaltsplanung für den Non-Profit Sector besonders eignen. Im Kontext der zunehmenden Ver- schuldung im staatlichen Sektor werden dann auch die Risikomanagementelemente untersucht, welche in die Bugetierungsmodelle unter dem Aspekt einer risikoorientierten Haushaltssteuerung, bereits in der Planungsphase zu implementieren sind.

Der zweite Abschnitt beschäftigt sich dann mit den Anforderungen an zukünftige Planungs- und Budgetierungskonzepte im Profit-Sector, auch hier in Zeiten der immer schneller aufeinanderfolgenden Finanz- und Wirtschaftskrisen. Dazu werden Anforderungen aufgestellt, die ein modernes Budgetierungskonzept erfüllen sollte. Better Budgeting, Advanced Budgeting, Zero- Base Budgeting und Beyond Budgeting sind die aktuellen Schlagwörter die in diesem Kontext behandelt werden. Abschließend wird am Fallbeispiel aus der Praxis eine mögliche Lösungsalternative zur traditionellen Budgetierung vorgestellt. Es wird untersucht, wie die Elemente der modernen Budgetierung in ein neues Managementmodell überführt werden könnten.

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Planung und Budgetierung im Non-Profit und im Profit Sector. Analyse und Fallbeispiel

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