So haben KMUs ihre Risiken im Griff

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Hintergrund:

Das aktive identifizieren, bewerten und steuern von Risiken ist bislang nicht auf der Agenda von kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU). Dabei ist das Thema auch für KMUs, vor allem GmbHs nicht zu unterschätzen. Denn laut § 43 GmbHG haben „Die Geschäftsführer (..) in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden. (2) Geschäftsführer, welche ihre Obliegenheiten verletzen, haften der Gesellschaft solidarisch für den entstandenen Schaden.“ Auch das HGB fordert einen besonderen Umgang mit Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehen nur auf interne Risiken ein, die relevant für die Rechnungslegung sind. Andere interne Risiken (z.B. Fachkräfte-, Bewerbermangel, Krankheit, …) oder externe Risiken (z.B. Wettbewerb, Vertragsrisiken, gesetzliche Änderungen, Preisänderungen, …) werden dabei nicht berücksichtigt. Nach HGB sind im Lagebricht die Chancen und Risiken der Gesellschaft darzulegen.

 

Was also tun als KMU? Die Lösung ist ein Risikomanagementsystem nach ISO 31000 oder COSO. Beide Verfahren liefern einen Risikomanagementprozess, der dem Unternehmen hilft, Risiken zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Der Nachteil liegt für KMUs klar auf der Hand: Die hohen Implementierungskosten und der hohe Zeitaufwand schrecken die meisten davon ab.

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Die Lösung: Ein eigenes, an das Unternehmen und die Branche angepasstes Risikomanagementsystem.

 

Wie: Mit einfachen Tools lassen sich Risiken identifizieren, analysieren, bewerten und steuern. Das System lässt sich z.B. in Excel abbilden – so ist es einfach und für jeden Mitarbeiter zu verstehen und sofort anzuwenden.

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Nutzen:

Alle Risiken, die negative Auswirkungen auf das Unternehmen haben könnten, sind bekannt, bewertet und Maßnahmen zur Vorbeugung getroffen. Sollte ein Risiko dennoch eintreten, so ist man darauf vorbereitet und weiß das Risiko zu handhaben. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken wirkt sich auch positiv auf Kunden, Lieferanten, Banken oder bei Unternehmensnachfolgen aus. Zugleich bietet jedes Risiko auch eine Chance, die das Unternehmen für Wettbewerbsvorteile nutzen kann.

 

Beispiel: Brainstorming zur Risikoidentifikation

Sie und Ihr Team (z.B. alle Projektleiter, Vertriebsmitarbeiter, Produktionsmitarbeiter etc.) benötigen lediglich einen dickeren Stift, Karteikarten und etwas Platz (z.B. großer Tisch, Pinnwand o.ä.). Innerhalb von 10 Minuten schreibt jeder die Geschehnisse auf, die seinen / ihren Arbeitsablauf gestört haben oder beinahe gestört hätten. Das können Punkte aus den Bereichen Arbeitssicherheit, Unvorhergesehene Ereignisse im Projektablauf oder ähnliches sein. Alles wird auf dem Tisch / Pinnwand gesammelt.

Im Anschluss werden Cluster gebildet: Was ist bereits eingetreten? Was sind nur Befürchtungen gewesen?

Wichtig beim Brainstorming: Innerhalb der Zeit ist alles aufzuschreiben, es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – alles wird ohne Kommentar und Bewertung notiert und angesprochen.

 

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung – Kontakt

Bildquelle: http://www.pixabay.com CC0 Lizenz

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Warum Ethik im Unternehmen nicht funktioniert

Die verschiedenen ethischen Grundrichtungen sind ausreichend diskutiert, doch im Alltag werden die Organisationen mit ethischen Fragen großteils alleine gelassen und es liegt an der Tugendhaftigkeit des jeweiligen Menschen, sich „moralisch gut“ zu verhalten. Deutlich wird dies derzeit beim Dieselgate, den Absprachen der großen Automobilunternehmen. Die Beispiele lassen sich zahlreich fortführen.

Dabei trägt die Organisationsstruktur maßgeblich dazu bei, „ethisch gut“ arbeiten zu können. Folgende Argumente sprechen trotz guter Tugend letztendlich dagegen, Verantwortung zu übernehmen:

Solange in Hierarchien das Denken und Handeln aufgegeben wird, nicht an einer gemeinsamen Vision und an gemeinsamen Wertvorstellungen gearbeitet wird, wird Egoismus weiterhin die Verfolgung eigener Ziele bestärken und die Organisation an der Entwicklung hindern. Dieses Modell nennen wir heute Management. Warum Management heute aber nicht funktioniert können Sie hier nachlesen. (http://www.betacodex.org).

UnbenanntQuelle: BBRT

Weiterhin erschwert das Führen mit Zielen (Management by Objectives) ein ethisches Verhalten. Sicherlich sind Ziele wichtig und bieten Orientierung, aber in Organisationen werden Zielvereinbarungsgespräche geführt und der Verhandlungsschwächere (meist eine Hierarchiestufe niedriger) geht mit für ihn zu hohen Zielen aus den Verhandlungen. Die Folge: Gibt der Markt diese Möglichkeiten nicht her, diese Ziele zu erreichen, so wird der Mitarbeiter „erfinderisch“ und zu unethischem Verhalten geradezu aufgefordert. Der Befehl lautet ja: Erreiche das Ziel!

So erkennen Sie anhand folgender Beispielhafter Ziele, ob Sie irgendwann in einer Dilemma-Situation landen: Bringen Sie X € Umsatz im Monat, führen Sie Anzahl Y Gespräche mit Kunden; Erzielen Sie eine bestimmte Anzahl an Abschlüssen…

Fixierte Ziele mit Planvorgaben und Ist-vergleich erzwingen Kontrolle und beeinflussen das Verhalten negativ.

Besser: Flexible Ziele – Ein erster Schritt zu ethischem Verhalten

Diese richten sich an den Markt und der Mitarbeiter steht nicht „unter Druck“ diese Ziele auf illegale Weise zu erreichen. Dies wird auch empirisch unterstützt. So sind zu hohe Ziele die erste Ursache dafür, dass Mitarbeiter einer Organisation zu Korruption greifen (Campbell 2014). Compliance ist die Folge und wird als Kontrollinstanz notwendig. Die Ursache wird nicht bekämpft.

Ein weiterer Grund zu unethischem Verhalten liegt am Gehalt, gekoppelt an fixen Leistungszielen. Das derzeitige Vergütungssystem ist ein weiterer Baustein, der Gier fördert und Mitarbeiter Wege finden, den besten Bonus zu erzielen (egal ob damit Wertschöpfung entsteht, Gesetze gebrochen werden, Mitarbeiter gemobbt werden, Zahlen verfälscht werden etc.). Gehen Sie zu relativen, variablen Vergütungssystemen über, gekoppelt mit relativen Grundgehältern. Werden Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten entlohnt und können diese von dem Verdienst leben, entfällt ein weiterer Grund unethisch zu handeln.

3-in-1 Workshop: Bewegung, Entspannung und Selbstmanagement

Jetzt für das Seminar am 22. September buchen: erste Plätze sichern (Ausweichtermin bei schlechter Witterung: 29. September)

Immer mehr Aufgaben und Verantwortungen landen täglich auf den Schultern von MitarbeiterInnen und Führungskräften. Burn-Out und Work-Life-Balance ist heute in aller Munde. Gleichzeitig steigt der Anteil der innerlich Gekündigten weiter an. Und zu dem allem ist auch lebenslanges Lernen immer wichtiger – dabei bleibt eine gesunde Bewegung und die Entspannung auf der Strecke.

Genau hier setzt der innovative Ansatz einer Fortbildung an und kombiniert eine Wanderung durch ein Naherholungsgebiet mit der Anwendung von Selbstmanagementtools, die in der entspannenden und inspirierenden Umgebung sofort angewendet werden. Lassen Sie sich überraschen und inspirieren.

aus dem Inhalt:

  • Private und berufliche Ziele richtig setzen
  • Priorisierung und Optimierung der eigenen Produktivität und Kreativität im Rahmen eines Selbstmanagements.
  • Wanderung durch ein Naherholungsgebiet
  • Methoden zur Selbstreflexion und zur Steigerung der Selbst- und Fremdmotivation
  • natürlich Entspannung und Gelegenheit zum Netzwerken

Inkl. Lunchpaket. Festes Schuhwerk und Wanderausstattung notwendig.

 

Bei Buchungen bis zum 15.08. erhalten Sie den Workshop zum Sommer-Special für nur 200 € statt 250 € ideal für Azubis, neue Mitarbeiter, Führungskräfte oder die gesamte Belegschaft (z.B. als Betriebsausflug). Anfragen direkt über die Homepage oder an Fr. Dagmar Bock 0961 / 481 787 8

Werte-Special

Advent, die ruhige Zeit – das sind die Tage, in denen man auf Erreichtes zurück und auf Künftiges vorausblickt. Es ist aber auch die Zeit, in der man sich auf bestimmte Werte besinnt. Nutzen Sie einen Werte-Workshop als Dankeschön für Ihre Kollegen und Mitarbeitern.

Motivieren Sie sich und Ihre Kollegen für das kommende Jahr – denn wenn die Werte übereinstimmen, sind Unternehmen bis zu einem fünffachen erfolgreicher. Vermeiden Sie eine Wertediskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlich gelebten Werten: Denn dies führt zu Demotivation und innerer Kündigung. Auch Kunden und andere Geschäftspartner bemerken dies.

Als Weihnachtsaktion wird daher der Werte-Workshop individuell auf Ihren Bedarf ausgerichtet und exklusiv inhouse angeboten: Schenken Sie Verbundenheit, Motivation oder sogar ein individuelles Leitbild? Berücksichtigen Sie die Ergebnisse des Workshops im Vertrieb, Einkauf und Personalentscheidungen. Sie werden sehen – wertvoll führen ist einfach als man denkt.

Bei Buchungen bis zum 06.01. erhalten Sie den Workshop zum Weihnachtspreis ideal für Azubis, neue Mitarbeiter, Führungskräfte oder die gesamte Belegschaft. Anfragen direkt über die Homepage oder an Fr. Dagmar Bock

Frohe Weihnachten

 

 

Aktuelles Kursprogramm 2016 / 2017

Wertvoll Führen

Werte sind der Klebstoff einer Gesellschaft. Alles hat einen Wert – ist wertvoll. Doch welche Werte bewegen uns und unser Unternehmen? Passen unsere Wertvorstellungen zusammen? Nach welchen Werten leben Sie und nach welchen möchten Sie leben? Kann ein Unternehmen erfolgreicher sein, wenn es werte-orientiert handelt?

Teilnahmemöglichkeiten: Interner Workshop in Ihrer Organisation mit Ihren Mitarbeitern oder im Oktober oder Februar über die vhs2business buchen.

Korruption – Ein Thema für Kleine und Mittlere Unternehmen

Wo ist die Grenze im Einkauf oder Verkauf zwischen Kundenpflege und Bestechung? Wie kann man sich davor schützen, um normale Geschäftsbeziehungen zu pflegen? EinkäuferInnen, VerkäuferInnen aber auch MitarbeiterInnen der Verwaltung lernen Korruptionsbekämpfung als Teil einer guten Geschäftspraktik kennen.

Teilnahmemöglichkeiten: Interner Workshop in Ihrer Organisation mit Ihren Mitarbeitern oder im Oktober oder Februar über die vhs2business buchen.

Anspruchsgruppenmanagement als Ausgangsbasis nachhaltiger Unternehmensführung

Die Kenntnis über die jeweiligen Anspruchsgruppen und eine strukturierte Auseinandersetzung bildet die Basis für eine nachhaltige Unternehmensführung. Hinzu kommt, dass ab 2017 ein wesentlicher Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements gesetzlich vorgeschrieben wird. Daher wird der Einsatz geeigneter Instrumente für unternehmerische Verantwortung unerlässlich.

Teilnahmemöglichkeiten: Interner Workshop in Ihrer Organisation mit Ihren Mitarbeitern oder im Oktober oder Februar über die vhs2business buchen.

Außerdem im Seminarprogramm:

  • Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Bilanzen, GuV, EÜR richtig lesen und interpretieren
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Investitionsmaßnahmen
  • Einführung in das Controlling für Nicht-Kaufleute
  • Strategisches Controlling

Teilnahmemöglichkeiten: Termine und Anmeldung finden Sie unter vhs2business.

Krisenmanagement wird überflüssig

Das Risikomanagement nimmt eine immer bedeutende Rolle im Geschäftsalltag ein. Werden Risiken übersehen, entstehen Krisen mit zum Teil existenziellen Folgen. Jüngste Beispiele (z.B. VW) belegen dies wieder einmal eindrucksvoll.

Während börsennotierte Unternehmen zu einem Risikomanagement verpflichtet sind, verfügen kleine und mittlere Unternehmen nicht einmal über die nötigen Ressourcen dafür.

Dabei müssen Krisen erst gar nicht eintreten. Meistens reagiert die Unternehmensführung erst, wenn der Umsatz ausbleibt oder das Umsatzwachstum nicht weiter voranschreitet. Dabei kann es bereits zu spät sein. Eine strategische Auseinandersetzung muss früher statt findet, denn die erste Phase jeder Krise ist die Stakeholderkrise. Diese entstehen, wenn die Erwartungen relevanter Stakeholder nicht erkannt und erfüllt werden.

Krisen

Quelle: Concentro, nach IDWS 6

Große Beratungshäuser verkaufen dafür gute Methoden, doch kosten diese dem Unternehmen wiederum viel Zeit und Geld.

Wir haben eine von internationalen Unternehmen umgesetzte Methode jetzt exklusiv für den Mittelstand weiter entwickelt.

In nur 2 Tagen unterstützen wir Sie beim Aufbau eines Führungssystems, dass die Stakeholderkrise verhindert. Da die Handlungsfähigkeit ist hier noch am größten ist, zeigen bereits kleine Verbesserungen große Wirkung.

Weitere Investitionen und damit verbundene hohe Kosten entfallen. Wir ermächtigen Sie, ihr Führungssystem selbst zu gestalten.

Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an. Sie werden überrascht sein, wie einfach Sie Ihr Unternehmen erfolgreicher führen können. Übrigens unser Ansatz funktioniert auch bei Großen, multinationalen Unternehmen und wird bereits weltweit angewendet – bei bis zu 60% geringeren Aufwand als bei vergleichbaren Vorgehensweisen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:Flyer Assessment

Implementierung von Corporate Social Responsibility

Seit der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 gehört das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung zu den Leitprinzipien der Vereinten Nationen. Seitdem begann ein strategischer Umsetzungsprozess, der aktuell zu den Sustainable Deve- lopment Goals (2015) führte. Für die spezifischen Themen des privatwirtschaftlichen Sektors existieren vielfältige Rahmenwerke, wie der UN Global Compact (2000), die ISO 26000 sowie die OECD Guidelines for Multinational Enterprises. Diese Rahmenwerke bieten jedoch nur normative Leitplanken und Raum zur Entwicklung eigener Umsetzungsstrategien. Für das operative Geschäft der Unternehmen besteht die Herausforderung darin, den Nutzen entsprechender Bemühungen zu messen, zu bewerten und zu verbessern.

Seit Kurzem biete ich für Organisationen ein passendes Tools, dass Sie dabei unterstützt, ein ganzheitlichen Führungssystem aufzubauen.