Sustainable Development Goals

Noch stärker als bei den bisher gültigen acht Millennium Development Goals (MDGs) verwirrt auf den ersten Blick die Vielschichtigkeit der SDGs, welche von Gendergleichheit (Goal 3), nachhaltiger Industrialisie- rung (Goal 9) bis hin zur Stärkung globaler Partnerschaften (Goal 17) rei- chen. Ein Novum besteht zudem darin, dass die einzelnen Ziele zur konkre- teren Überprüfbarkeit in insgesamt 169 Targets aufgeteilt werden. Auf den zweiten Blick aber durchzieht die gleiche Thematik, die schon die MDGs geprägt hatte, alle SDGs. Ein Hauptziel wird allen SDGs vorgeordnet. Schon in den ersten Sätzen der Resolution ist es zu finden, wenn die Präambel mit dem Absatz beginnt:

„We recognize that eradicating poverty in all its forms and dimensions, including extreme poverty, is the greatest globalchallenge and an indispensable requirement for sustainable development. All countries and all stakeholders, acting in collaborative partnership, will implement this plan.“

Den ganzen Beitrag kostenfrei weiterlesen können Sie hier: 10. Runder Tisch Bayern herausgegeben von Alexander Fonari et.al mit einem Grüsswort u.a. von Staatsministerin Beate Merk 

Das gesamte Buch können Sie hier beziehen (5,89 Euro inkl. 7% Mwst zzgl. Versand; gegen Rechnung) über:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.

Weiße Gasse 3

86150 Augsburg

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Mit Werten Wert schaffen!

Werte sind der Klebstoff einer Gesellschaft. Sie gehören zu der Kultur und stellen gleichzeitig etwas „wünschenswertes“ dar. Alles hat einen Wert – ist wertvoll. Doch welche Werte bewegen uns und unser Unternehmen? Passen unsere Wertvorstellungen zusammen? Nach welchen Werten leben Sie und nach welchen möchten Sie leben? Kann ein Unternehmen erfolgreicher sein, wenn es werte-orientiert handelt?

In diesem experimentellen Workshop erarbeiten Sie folgende Lernziele:

  • Was sind Werte? Wie funktionieren Werte?
  • Eigene Werteklärung
  • Aufdecken von Werten
  • Reflektieren der eigenen Werte
  • Erfahrung der persönlichen Grundhaltung
  • Stärkung Ihrer Authentizität sowie Ihrer Persönlichkeit und Charakter
  • Strategie zur Orientierung an Werte für Unternehmer

Zeitdauer: 1 Abend ca. 3 h je nach Teilnehmer und Verlauf

Teilnahmemöglichkeiten: Interner Workshop in Ihrer Organisation mit Ihren Mitarbeitern oder im Oktober hier buchen

IHK Veranstaltung

Nachhaltigkeit im Unternehmen

Verantwortungsvolle Unternehmensführung, verstanden als strategische Leistung der Geschäftsführung, trägt zur Wertsteigerung eines Unternehmens bei.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Unternehmen Verant- wortung – Verantwortung unternehmen“ stehen Aspekte nachhaltigen Wirtschaftens im Unternehmensalltag. Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer das nötige Wissen an die Hand zu geben, um die eigene Nachhaltig- keitsleistung besser einzuschätzen und strategisch ein- setzen zu können.

Zielsetzung, Hintergründe und Sinnhaftigkeit nachhal- tiger Strategien werden an Beispielen erläutert. Es geht um Fragen der Unternehmensethik, des Reputations- und Umweltmanagements.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft – Ost- bayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, u.a. mit meinem Beitrag zur Umsetzung und Anwendung internationaler Leitfäden für soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung in Unternehmen.

Programm, Informationen und Anmeldung unter: Produktion der Zukunft

Ich freue mich auf Ihr Kommen.

Komplexithoden beleben die Welt der Businessbücher

Schluss mit langen Texten, unendlichen Geschichten über Personen oder Unternehmen, bis man endlich auf das eigentliche Thema kommt und dieses dann auf über 200 Seiten ausdehnt. Es geht auch kürzer und spannender!

Komplexithoden ist anders als bisherige Businessbücher, Lehrbücher oder vergleiche Formate: Organisation für Komplexität und nun Komplexithoden sind Beta – sie sind rot (um in der Sprache von Niels und Silke zu bleiben).

Das Buch zeigt auf max. 2 Seiten je eine Komplexithode so einfach erklärt, das man sie am Besten gleich umsetzt und die Organisation wieder zum Leben erweckt.
Komplexithode sprüht vor Lebendigkeit und Dynamik – nicht zuletzt durch die gekonnten und immer anschaulichen Illustrationen passend zu den Inhalten.

Kurz: Es ist das Businessbuch der Zukunft für Unternehmen der Zukunft, das auch in der Lehre genutzt werden soll.

Hier mehr erfahren

Die Frage nach dem Verhältnis von Nachhaltigkeit und Ökonomie

In der Schriftenreihe „OTH Amberg-Weiden im Dialog: Weidener Diskussionspapiere“ ist in der Ausgabe 46, Dezember 2014, ein Beitrag von M.Sc. Alexander Herzner, Mitarbeiter im Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, zum Titel „Die Frage nach dem Verhältnis von Nachhaltigkeit und Ökonomie“ erschienen. Der Autor beschäftigt sich in der Publikation mit dem Spannungsverhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Ökonomie und seinen Herausforderungen, verbunden mit der Frage, was wichtiger sei.

M.Sc. Alexander Herzner: „Manche ökonomische Theorie muss daher überdacht und kritisch hinterfragt werden. Unternehmen sind gesellschaftliche Organe, sie existieren nicht nur der Gewinnerzielung wegen, sondern sind auch in der Gesellschaft verankert. Es ist notwendig, nicht in Disziplinen oder Kategorien zu denken, sondern einen gemeinsamen Code zu generieren, der Unternehmen als Mittler zwischen Ökonomie und Nachhaltigkeit sieht, auch mit Blick auf das Wohl künftiger Generationen“.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier zum downloaden

(Quelle: Presse-Mitteilung der OTH)

Fallstudienseminar an der Technischen Hochschule

Im Wintersemester findet erstmals an der Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden ein Fallstudienseminar Controlling statt. Im Rahmen von Beratungstätigkeiten konnten die Dozenten Prof. Dr. Hermann Raab und M.Sc. Alexander Herzner Problemstellungen mittelständischer Unternehmen aus der Region Oberpfalz / Oberfranken für das Seminar gewinnen. Im Fokus für die StudentInnen steht die Erarbeitung eines Konzeptes für die Kostenrechnung bzw. für das Controlling. Dabei werden Sie von den Dozenten gecoacht und begleitet.

Die Unternehmen erhalten so ein ausgearbeitetes Konzept für Ihre Problemstellung und können Ihr Unternehmen den StudentInnen präsentieren. Die StudentInnen erhalten Einblick in die Unternehmen und sammeln wichtige praktische Erfahrung. Außerdem können Sie ihre bisherigen theoretischen Erkenntnisse umsetzen.

Ist der Taylorismus noch modern?

Im Rahmen meines Seminars an der Hochschule ist auch das Thema „Taylorismus“ wieder  diskutiert worden, sodass ich dies für diesen Beitrag zum Anlass nehme.

Seit 103 Jahren hält sich der Mythos von F. Taylor´s „Scientific Management“. Taylor wollte mit seinem Werk grundsätzlich den Wohlstand fördern, da er mit seiner Theorie Produktivität und Gewinne erhöhen wollte.

Herausgekommen ist jedoch eine Zerlegung der Tätigkeiten in kleinste Arbeitseinheiten, Arbeiter werden durch Leistungsentlohnung motiviert und es erfolgte eine Trennung zwischen planenden und ausführenden Tätigkeiten.

Entsprechend lautet der Vorwurf: Arbeit wird so sinnentleert, der Wert der Fähigkeiten von Arbeitnehmern sinkt, monotone Arbeiten führen zu weniger selbstständigen Denken der Mitarbeiter… Kein Wunder, dass sich ein bestimmtes Bild der Mitarbeiter in den Köpfen der Manager verankern konnte (vgl. Theorie X von D. McGregor)

Dabei liegt die Ironie in dem Werk „Scientific Management“ selbst. Denn so wissenschaftlich ist das Werk gar nicht. Die durchgeführten Experimente dienen lediglich zur Überprüfung von Hypothesen. Hypothesen bilden aber noch keine Theorie. Gleichzeit wurden keine Kontrollexperimente durchgeführt, die die „Theorie“ bestätigen könnte. Es ist nicht bewiesen, dass der Mensch von Natur aus faul sei oder nur durch Geld motiviert werde, damit ist auch die Basis seiner Theorie nicht beweisbar.

Weiterhin wird die Größe seiner Stichprobe kritisiert, die nur aus erstklassigen Arbeitnehmern bestand und für das Experiment enorm unter Druck gesetzt wurden.

Was bleibt also von den Ideen? Gehalten hat sich bis heute die Hierarchie, die Trennung von Kopf- und Handarbeit (Branchen bzw. Firmenabhängig), Anreizsysteme zur Motivation, REFA, Stück- oder Akkordlohn, uvm.

Diskutieren Sie mit: Ist der Taylorismus noch aktuell? Wo finden sich noch Spuren des Taylorismus in der heutigen Managementpraxis? Haben Taylors Ideen wirklich Einfluss auf die Produktivität und den Gewinn? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Literatur:

Hebeisen, W. (1999): F.W. Taylor und der Taylorismus: Über das Wirken und die Lehre Taylors und die Kritik am Taylorismus, Zürich: vdv Hochschulverlag AG

Kieser, A.; Ebers M. (Hrsg.)(2006): Organisationstheorien, 6. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer GmbH

Taylor, F. (1995): Die Grundsätze wissenschaftlicher Betriebsführung, Weinheim: Beltz Verlag

weitere Literaturhinweise zum Umgang mit dem Taylorismus:

Held, B.; Herzner, A.; Sowada, N. (2013): Planung und Budgetierung im Non-Profit und im Profit Center. Analyse und Fallbeispiel, Stuttgart: Steinbeis-Edition.

Pfläging, N. (2013): Organisation für Komplexität, Norderstedt: BoD.